3D TV

Fernsehen wie im Kino

Das Thema „3D“ ist in aller Munde und ist es ist mehr als ein großer Trend in der Unterhaltungsindustrie. Inzwischen ist 3D in den Wohnzimmern Österreichs angekommen. Vor allem beim Kauf eines neuen TVs ist diese Technologie ein wesentliches Entscheidungsmerkmal.

Du willst dieselben Emotionen und dieselbe Unterhaltung genießen wie im Kino? Mit 3D ist das problemlos möglich. Marken-Hersteller bieten auch Smart TVs an, mit denen man beim 3D-Filmgenuss gar keine 3D-Brille braucht. Doch wie funktioniert die Technologie und wie schaut es sich am besten: mit oder ohne Brille?

Exciting Movie 3D TV

Technologie

3D bedeutet dreidimensionales Fernsehen, wobei ein räumlicher Eindruck von Tiefe entsteht. Für diesen Effekt sind zwei Bilder eines Motivs aus leicht unterschiedlichen Perspektiven nötig. Das eine Bild darf nur das rechte, das andere Bild nur das linke Auge des Betrachters erreichen. Es gibt zwei Techniken, damit Fotos, Videos und Spiele dreidimensional wirken: Du kannst 3D-Filme entweder mit (Aktiv- oder Passivtechnologie) oder ohne Brille (Parallaxbarriere vs. Lentikularlinsen) ansehen.

3D mit Brille

3D mit Brille

Aktivtechnologie

Bei der aktiven Technologie dunkeln LC-Displays, welche in den Gläsern der Brille verbaut sind, die Augen stetig und abwechselnd ab. Das Bild erreicht daher immer nur ein Auge. Das geschieht so schnell, dass es der Betrachter nicht merkt, weil das Gehirn diese hohe Geschwindigkeit (ca. fünfzig Mal in der Sekunde) gar nicht wahrnehmen kann. Es setzt dann beide Bilder zu einem Ganzen zusammen. Der Fernseher zeigt im gleichen Rhythmus die gegeneinander versetzten Bilder – einmal für das rechte, einmal für das linke Auge. Das Zusammenspiel dieser „Ein-Bild-Darstellung“ zwischen Brille und Fernseher erfolgt durch Infrarot- oder auch Funktechnologie.

„Shutterbrillen“, wie sie genannt werden, versprechen durch eine integrierte Full-HD-Auflösung vor allem ein scharfes Bild. Ein weiterer Vorteil dieser aktiven Brillentechnik ist der große Blickwinkel: 3D-Filme können problemlos aus vielen Blickwinkeln betrachtet werden.

Passivtechnologie

Bei der passiven Technologie werden – im Gegensatz zur aktiven Technologie – die einzelnen Bilder nicht hintereinander, sondern gleichzeitig abgespielt. Sowohl in der Brille als auch im Fernseher sitzt je ein Polarisationsfilter, der dafür sorgt, dass jedes Auge die richtigen Informationen bzw. das bestimmte Halbbild bekommt. Dadurch wird dem Gehirn der dreidimensionale Effekt suggeriert.

„Polarisationsbrillen“, wie sie genannt werden, kosten weniger als Shutterbrillen und garantieren, dass es kein Geflimmer vor den Augen oder Doppelkonturen gibt.

3D ohne Brille

Parallaxbarriere

Bei dieser Technik sorgen senkrechte Blenden vor dem Display für die angepassten Bilder.

Lentikularlinsen

Für den 3D-Effekt sind hierbei winzige Linsen vor dem Bildschirm zuständig, die den Bildinhalt jedes Pixels zum jeweils passenden Auge lenken.

Bildquellen

  • Exciting Movie 3D TV: Fotolia